Aktuelles

Konzert in der Kunsthalle Bahnitz

Das international besetzte Quintett ‘U.N.D.- die Band’ um den umtriebigen Witzker Schlagzeuger und Komponisten Boris Bell trifft in zwei Konzerten auf den Rathenower Chor ‘InMelody’.
Gemeinsam geben sie zwei Begegnungskonzerte mit dem Titel „Home is…“ im Havelland. Das erste findet am 18. September 2021 um 17 Uhr in Rathenow und das zweite am 19. September um 15 Uhr in der Kunsthalle Bahnitz statt. Bei diesen partizipativen Konzerten geht es um das spannende Aufeinandertreffen verschiedener Musikstile, um die Begegnung von Stadt und Land und um eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Profis und Laien. In der gemeinsamen Musik dreht es sich um Themen wie Zuhause, Heimat, Sehnsüchte und Utopien. Dabei sind die Musiker*innen sehr gespannt, bei einem informellen Austausch auf Augenhöhe nach dem Konzert zu erfahren, was das Publikum zu diesen Themen denkt und fühlt.
Die Band besteht aus international konzertierenden Musiker:innen dreier Nationen, deren musikalischer Hintergrund sich aus Jazz und zeitgenössischer Musik zusammensetzt. Der Chor ist ein Laienchor und widmet sich in erster Linie der Gospelmusik.
Infos:
18. September 2021 – 17 Uhr Alte Mühle Rathenow, Konzertsaal, Schwedendamm 1
19. September 2021 – 15 Uhr Kunsthalle Bahnitz, 14715 Milower Land
U.N.D. die Band Almut Kühne (D) – Gesang Antonis Anissegos (GR) – Tasten Georgi Sareski (NMAC) – Gitarre Oliver Potratz (D) – Bass Boris Bell (D) – Schlagzeug InMelody Chor Rathenow
gefördert durch:-Landkreis Havelland-Partnerschaft für Demokratie 

Präsentation der Ergebnisse des Arbeitseminares mit Studenten der HfBK Dresden, Klasse Sery
zu dem Ausstellungsthema Die Freiheit, frei zu sein “

am Sonntag dem 5.9.2021 um 12 Uhr in der Kunsthalle Bahnitz

Dominik Ackermann · Sofia Antoniadou · Eric Beier · Clara Bennewitz · Tom Freudenberger · Albert Gouthier
Annika Greschke · Alexander Holzenleiter · Nari Jo · Gleb Konkin von Serebrowski · Philipp Krautschick
Jana Lütkewitte · Yunsun Na · Sol Namgung

Lesung „Hier ist herrlich arbeiten“
Begegnungen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus Brandenburg


am Sonntag dem 29.8.2021 um 15 Uhr in der Kunsthalle Bahnitz

In knappen Texten erinnern sich die Mitglieder des VS an die letzten dreißig Jahre, an KollegInnen und Vorbilder. Sie haben Lyrik und Prosa zum Thema Zeit zu Papier gebracht. Ihr Handwerkszeug, die Sprache, steht im Mittel-punkt mancher Texte, und es geht um die großen Themen: Liebe und Tod. Wie in einem Mosaik entsteht aus den ganz unterschiedlichen Texten ein Bild, das in einer Momentaufnahme die Vielfalt der Stimmen der VS-AutorInnen lesbar macht.

Herausgegeben von
Rita König, Klaus Körner und Carmen Winter

Buchvorstellung mit Thomas Bruhn / Cottbus, Jana Franke / Potsdam & Rita König / Rathenow

Beginn: 15 Uhr
Spenden erwünscht
Die Lesung findet zur Finnissage der Ausstellung „Die Freiheit, frei zu sein“ statt.

Ort: Kunsthalle Bahnitz
Dorfstraße 1
14715 Milower Land

Die Lesung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur
und Medien durch den deutschen Kulturrat.

rbb Kultur-Reportage „Die Wilde Kuh von Bahnitz“

Vorpremiere der Sendung am Freitag, den 16.07.2021 um 20 Uhr in der Kunsthalle Bahnitz
Sendung im RBB Sa 17.07.2021 | 18:30 | rbbKultur – Das Magazin


Das idyllisch am Wasser gelegene Dorf Bahnitz im Havelland zieht Künstler an. Einige haben dort ihre Heimat gefunden. Jährlich lädt in der einstigen LPG-Scheune eine Kunst-Ausstellung Nachbarn und Besucher ein. Diesmal heißt das Motto „Die Freiheit, frei zu sein“. Die Reportage beobachtet die Vorbereitungen und ergründet das Geheimnis der Wilden Kuh, einer Bronzeplastik auf dem Dorfanger.
Den Dorfanger von Bahnitz ziert ein Bronzedenkmal: Die Wilde Kuh. Hier, mitten im Havelland, haben einige Künstlerinnen und Künstler ein Zuhause und einen Arbeitsort gefunden. Auch Christa und Karlheinz Biederbick, die die Geschichte der Kuh verewigt haben. Die soll in den Wendewirren die Freiheit gesucht haben, diese Geschichte wurde zum Dorfmythos.
Zweimal im Jahr ist Subbotnik in Bahnitz, alle Bewohner rechen zusammen Laub vor der Kirche, putzen den Pavillon am Hafen, pflanzen Tulpen an der Bushaltestelle. Und auch in Corona-Zeiten sind sie findig und feiern zusammen zu Füßen der Wilden Kuh – jede Familie bringt ihren eigenen Tisch und Essen mit. Mitten im Dorf, in der ehemaligen LPG-Scheune und heutigen Kunsthalle, lädt schon zum zehnten Mal eine Ausstellung ein.
Diesmal zum Thema „Die Freiheit, frei zu sein“ mit Werken zeitgenössischer Künstler von Ai Weiwei bis Cornelia Schleime. Kuratiert vom Bildhauer und Bahnitzer Bodo Rau. Ihm war es wichtig, Werke internationaler Künstler zusammen zu tragen, die einen sehr persönlichen Blick auf dieses Thema haben. Reporterin Silke Cölln beobachtet das Dorfleben und die Ausstellungsvorbereitungen.
Film von Silke Cölln
Erstsendung: 17.07.2021/rbb

Die Freiheit, frei zu sein“
Ausstellung

Laura Bruce · Christa Biederbick · Karlheinz Biederbick · Kurt Buchwald · Ulrich Bülhoff · Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová · Jobst Günther · Ulrike Hogrebe · Sabrina Jung · Sigalit Landau · Antal Lux · Bodo Niggemann · Marina Núñez · Adrian Paci · Bianca Patricia Isensee · Salah Saouli · Cornelia Schleime · Sery C. · Shira Wachsmann · Ai WeiWei

Präsentation der Konzepte des Projektes „Die Freiheit, frei zu sein“ von Student*innen der HfBK Dresden Fachklasse Sery: Dominik Ackermann · Sofia Antoniadou · Eric Beier · Clara Bennewitz · Tom Freudenberger · Alexander Holzenleiter · Nari Jo · Gleb Konkin von Serebrowski · Philipp Krautschick · Jana Lütkewitte · Yunsun Na · Sol Namgung · Annika Greschke

Sa 1. Mai – So 29. August 2021
Offizielle Eröffnung am Sonntag, dem 30. Mai um 11 Uhr
von 13 – 14 Uhr Vortrag
„Die Freiheiten der Normbrecher. Intermedia in der DDR“
von Christoph Tannert, Kunsthistoriker, Berlin
Vortrag mit Bild- und Tonbeispielen I Dauer: 45 min I um Anmeldung wird gebeten
Kunsthalle Bahnitz

Mütter und Töchter in Brandenburg“
Projekt

Biografische Portraits
von Claudia König und Sascha Galonska

Jäten im Paradies“
Musik, Tanz, Ausstellung und Führung

Milower Land & Leute
eine inszenierte Busreise

26. September 2020
14:00 – 21:30 Uhr

nur mit Anmeldung
www.jaetenimparadies.de

„Gute Luise und andere Birnbaumgedanken“
30 Jahre – 30 Lesungen – 30 Orte
Lesung in der Kunsthalle Bahnitz

Poetisch fragt Jana Franke nach Heimat, Zeit, Vergänglichkeit und Zukunft. Dem Tod. Was ist das Gefühl von Heimat – ein Ort, Omas Streuseln, Mamas Lachen, die Hummeln im Birnbaum, ein Lied, Konserven im Keller …

performance zu wort trifft ton & bild
Jana Franke / Kurzgeschichten & Wenzel Benn / Saxophon/Jazz

Ort: Kunsthalle Bahnitz
Sonntag, 23. August 2020
um 15 Uhr

„Heile Welt / Idylle“
Ausstellung in der Kunsthalle Bahnitz

Greta Alfaro · Sonja Alhäuser · Sabine Beyerle · Christa Biederbick · Thomas Fischer · Amparo Garrido Ulrike Hogrebe · Sabrina Jung · Henning Kappenberg · Peter Land · Gerhard Martini · Georg Parthen
Uwe Rachow · Julian Röder · Jörg Sasse · Susanne Ruoff · Alexandra Weidmann

30. Mai – 30. August 2020

Ort: Kunsthalle Bahnitz, Dorfst.1, 14715 Bahnitz (Milower Land)
Öffnungszeiten: Sa–So 11–17 Uhr, an Feiertagen und nach Vereinbarung
Information:
Bodo Rau, Kurator / Tel. 01520-5322217

befriedet. Vergessene Orte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Eine szenische Lesung von Janet Hesse und Dirk Bunte
Livemitschnitt aus der Kunsthalle Bahnitz im August 2019

Filmwochenende in Bahnitz
UmBrüche – Frauen gestern & heute
Kino in der Bibliothek im Fuchsbau

Freitag 25.10.2019 um 19.00 Uhr
Solo Sunny
DDR, 1980, 102 min, Regie Konrad Wolf
Eine junge Frau im Berlin der achziger Jahre, Arbeiterin, Sägerin …
Der Film zeigt die Realiltät in der DDR so ungeschönt, dass er zum
Kultfilm avancierte. „Ein sehenswerter Film über die Identitäts-
probleme der Jugend nicht nur in der DDR … und zugleich ein mutiges
Plädoyer gegen gesellschaftliche Bevormundung, für Individualität und
den eigenen Weg durchs Leben.“ Lexikon des internationalen Films

Samstag 26.10.2019 um 14.30 Uhr
Nachmittagskino
Als Mutti arbeiten ging
D 2019, 45 min , Radio Bremen
Ein Film von Susanne Brahms und Rainer Krause
Die Gleichberechtigung von Frau und Mann verkündeten BRD und DDR
vor 70 Jahren, in der Lebenswirklichkeit setzte sie sich allerdings besten-
falls mühsam durch. In der Doku erzählen drei Generationen aus Ost und
West von ihren Erfahrungen.

15.30 Uhr Projekt- und Buchvorstellung
bei Kaffee und Kuchen mit anschließender Gesprächsrunde
Frauen und Wendezeit
Ein künstlerisches Projekt von Sabrina Jung und Claudia König
Buch: „Frauen Portraits – Wendezeit I Karin, Monika, Jutta“, Fotografien &
Interviews
Die Fotokünstlerin Sabrina Jung und die Sozialwissenschaftlerin Claudia
König trafen die drei interviewten Frauen privat. Wie erlebten die Frauen
den Mauerfall und die Wendezeit? Wie veränderte sich ihre Rolle als Frau
und wie empfinden sie ihre Identität heute? Interviews kombiniert mit
fotografischen Portraits haben sensible biografische Portraits entstehen
lassen, die sich dem Lebensgefühl der drei Frauen im Osten Deutschlands
nähern.
Anwesend sind die drei portraitierten Frauen sowie Sabrina Jung und 
Claudia König

Samstag 26.10.2019 um 19.00 Uhr
Abendkino mit Schmalzstulle
Adam und Evelyn
D 2018, 100 min
anschließend Filmgespräch mit Regisseur Andreas Goldstein und
Kamerafrau Jakobine Motz
Mit magischer Ruhe erzählt „Adam und Evelyn“ von einer Liebe im
Sommer 1989, kurz vor dem Ende der DDR. Regisseur Andreas Goldstein
war es wichtig, starke Frauen-Figuren zu zeigen und die historischen 
Ereignisse nicht zu dramatisieren. Deutschlandfunk Kultur

Sonntag, 27.10.2019 um 10.00 Uhr
Frühstückskino für Kinder mit Frühstück für Erwachsene
Rocca verändert die Welt
D 2019, 101 min Regie: Katja Benrath
Eine moderne Pippi Langstrumpf Geschichte um ein mutiges Mädchen.
Für Kinder jeden Alters!

Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Kunstverein wird gebeten.
Ort: Fuchsbau, Dorfstr. 33, 14715 Milower Land

Projekt WendeZeit

Programm 30. Juni – 31. August 2019
ausführliche Informationen

Workshop „WendeZeit in Bild und Objekt“
von Claudia König und Sabrina Jung
Sonntag 30. Juni 2019 von 9 – 12 + 14 – 17 Uhr
Ort: Kunsthalle Bahnitz oder Projektraum Kunstverein Bahnitz
(Dorfladen Bahnitz)

Filmprogramm „Berliner Mauer“
Cycling the Frame, 1988, 27 min.
The Invisible Frame, 2009, 60 min.

von Cynthia Beatt mit Tilda Swinton
Freitag 9. August von 19 – 22 Uhr
Ort: Kunsthalle Bahnitz

WendeZeit Künstlerpräsentation
Lesung & Projektion
„befriedet. Vergessene Orte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze”
von Janet Hesse
Samstag 24. August 2019 von 19 – 22 Uhr
Ort: Kunsthalle Bahnitz

Ausstellung „Berlin, Nov. 89“
Fotografien von Jochen Knobloch
aus der Sammlung Ulrike & Stefan Behrens
30. Juni 2019 – 31. August 2019
in der Ausstellung „Über Grenzen“ in der Kunsthalle Bahnitz

Kunstprojekt „Frauen in der Wendezeit“
von Sabrina Jung und Claudia König
Präsentation am 31. August
in der Projekt-Zeitung
Ort: Kunsthalle Bahnitz

WendeZeit Abschlußveranstaltung
Samstag 31. August 2019 von 14 – 17 Uhr
mit
Präsentation der Projekt-Publikation WendeZeit
/ mit Biografischen Frauenportraits von Sabrina Jung & Claudia König
aus dem Projekt „Frauen Portraits WendeZeit – Fotografien und Interviews“
/ mit Beiträgen des Workshops WendeZeit
/ mit einem Interview von Monika Damm
Offene Gesprächsrunde
Ort: Kunsthalle Bahnitz

AusstellungÜber Grenzen

kuratiert von Bodo Rau und Lisa Schmitz

Marina Abramović / Ulay · Christa Biederbick · Karlheinz Biederbick · Ulrich Bülhoff · Domènec
Peter Fend · Jobst Günther · Christian Hasuch · Janet Hesse · Lee Jeffries · Sabrina Jung
David Krippendorff · Michael Najjar · Norbert Nowotsch · ORLAN · Lisa Schmitz · Peter Weibel

4. Mai – 31. August 2019

Kunsthalle Bahnitz
Dorfstr. 1
14715 Milower Land / Bahnitz

Der Ausstellungsort

Seit der Eröffnung 2010 wurden in der Kunsthalle Bahnitz die Arbeiten von über 100 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern zu wechselnden Themen ausgestellt und erreichten ca. 10.000 Besucher.
Die Lage der Kunsthalle im kleinen Dorf Bahnitz bietet einmalige Bedingungen zur Rezeption von zeitgenössischer Kunst. Bahnitz liegt am Rande des Naturparks Westhavelland, fern von der Unruhe und dem kulturellen Überangebot urbaner Regionen. In diesem ländlichen und naturnahen Umfeld kann der ausgestellten Kunst mit mehr Zeit, Ruhe und Offenheit begegnet werden. Viele Besucher zeigen sich tief berührt von der ausgestellten Kunst, die ihnen, oft auch unverhofft, in einem „ganz anderen“ Umfeld begegnete.